WordPress

cms systemeWordPress ist ein 2003 veröffentlichtes Programm, das der Erstellung von Websites dient. Die Programmierer Matt Mullenweg und Mike Little schufen den offiziellen Nachfolger des cafeblogs, welches 2007 und 2009 den Open Source CMS Award einbrachte und im darauffolgendem Jahr sogar den Open Source Award.

Allgemeine Daten

Der enorme Bekanntheitsgrad von über 9 Millionen Downloads ist auf die breitgefächerte Auswahlmöglichkeit von über 1400 kostenlosen Designvorlagen zurückzuführen. In Deutschland sind es laut Zählungen über 79.000 registrierte Nutzer, die sich zu neuen Programmen, Problemen und Lösungen austauschen.

Eine Statistik zeigt dass WordPress den den CMS-Markt mit fast 60 Prozent dominiert.

Vorteile

Einer der bekanntesten Vorteile von WordPress ist die “fünf Minuten Installation” und die bedienungsfreundliche Administrationsoberfläche. Diese haben wesentlich zur schnellen Verbreitung des Programms beigetragen. Außerdem kommt hinzu, dass die vielen verschiedenen Erweiterungen, die kostenlosen Themen und das schnelle Aktualisieren mit nur einem Knopfdruck die Bearbeitung beschleunigen.

Nachteile

Funktionen bei großen Dokumenten, wie multilinguale Seiten, werden nur über ein Plugin unterstützt. Deshalb sind sie relativ aufwendig zu verwalten und nicht, wie von WordPress eigentlich gewohnt, intuitiv. Ähnlich verhält es sich auch mit der Multidomain-Fähigkeit. Diese wird grundsätzlich für Subdomains, Subdirectories und für getrennte Domains geliefert, ist in der Handhabung zurzeit aber noch nicht komfortabel.

Auf grund eines internen Streits bei CSM Mambo entschied sich ein Großteil der Angestellten, die Entwicklung selbst durchzuführen unter dem Namen Joomla. Die erste stabile Version wurde 2005 veröffentlicht. Zeitgleich entschlossen sich die Entwickler die noch bestehenden Wurzeln zu lösen und ein ganz eigenständiges System zu entwickeln. Nach über zwei Jahren Entwicklungsphase erreichte Joomla den nächsten Meilenstein.Joomla gewann 2006 und 2007 den englischen Packt Publishing Open Source Content Management System Award.

Joomla

CMS Systeme

Allgemeine

Eine besonders erfolgreiche CMS-Lösung ist Joomla in den USA. Die Anzahl der Downloads ist enorm. Laut Zählungen sogar deutlich im zweistelligen Millionenbereich. Derzeit verfügt das System über 74000 Erweiterungen, welche sich auch extrem auf die Mitgliederzahlen auswirken. Zum Beispiel sind es im offiziellen Forum 657.000 Teilnehmer und im deutschen annähernd 157.000. Joomla wurde 2005 veröffentlicht und steht unter der Lizenz GNU GPL v2. Die aktuelle Version 3.4.5 setzt auf PHP ab Version 5.3.10 unter Einsatz einer MySQL-Datenbank.

Vorteile

Zwar ist die Installation nicht ganz so einfach wie bei WordPress, doch auch ohne Fachwissen ist sie leicht zu schaffen. So ähnlich ist es auch bei der Verwaltung der Inhalte, wenn man das Schema verstanden hat ist es ebenfalls kein Problem. Äußerst einfach zu bedienen hingegen ist die Generierung von  Templates welche ihnen eine modulare Tamplate-Erstellung durch dynamische Zuweisung von einzelnen, vordefinierten Inhaltselemente bietet. Joomla ist komplett objektbasierend auf dem MVC Framework aufgebaut und gibt so auch Entwicklern die Option, individuelle Erweiterungen für Joomla zu programmieren. Darüber hinaus existieren eine sehr gute Dokumentation und Benutzerhandbücher sowie viele Foren, die alle erdenklichen Fragen abdecken.

Nachteile

Ein wenig komplizierter wird es bei den Erweiterungen. Diese sind nämlich gegliedert in Plugins, Module und Komponenten die wiederum im Frontend und Backend genutzt werden können. Bei größeren Projekten könnte auch unter anderem die Rechteverwaltung und die Freigabeprozesse zum Problem werden. Mandantenfähigkeit ist außerdem nur über Erweiterungen möglich, aber streng genommen wird pro Seite eine Installation benötigt. Unglücklicherweise sind dies hauptsächlich kostenpflichtige Erweiterungen oder erfordern eine Anmeldung beim Anbieter. Letztlich ist zu sagen, dass Joomla nicht immer auf die neuste Version geupdated werden, daher muss man ein es über ein externes Programm durchführen welches viel Arbeit und Fachwissen beansprucht.

Persönliches Fazit

Joomla unterstützt grundsätzlich komplexere Seitenstrukturen als WordPress, aber man benötigt höhere Kompetenz für dieses System. WordPress ist die optimale Wahl für alle Blogging- oder News-Portale mit verhältnismäßig einfachen Seitenstrukturen. Für kleinere Seiten kann WordPress auch als CMS-Lösung eingesetzt werden.

 

 

 

 

 

Über den Autor

Ähnliche Beiträge